Geburtsbericht

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kleingeschrieben, da einhändig! 😉

so, nun heute endlich mal. die beiden wichte sind ja nun auch schon wieder neun tage alt. 😯

letzte woche dienstag war ja unser großer tag. um 6.45uhr sollten wir uns im kreissaal melden. pünktlich an dem morgen war blitzeis und so sind wir schon beizeiten gaaaanz langsam unserem mutterglück entgegengeschlittert und waren dann auch überpünktlich. unser operierender oberarzt hatte nicht so ein glück und stand hinter einen unfall in einer vollsperrung.

geplant war meine sectio für 8uhr, vorher noch (wenn ich mich noch umentscheiden möchte us), ctg, schicke strümpfe, venösen zugang. viertel vor 8 sollte es in den op gehen, dort die spinale rückenmarksnarkose und dann schnippschnapp.

während unserer unfreiwilligen wartezeit kam dann auch noch ein notkaiserschnitt wegen abfallender herztöne dazwischen. die waren heilfroh, dass wir noch nicht drinnen waren und sie gleich durchrauschen könnten. stand wohl spitz auf knopf.

um 10uhr gings dann endlich los, „mein“ operateur war immer noch nicht aufgetaucht, es gab aber ersatz. im op musste ich dann seitlich liegend einen rundrücken machen. ich hatte so eine riesenangst vor dem legen der betäubung und es war echt ganz easy. danach dann wieder auf den rücken, festschnallen mit ausgebreiteten armen wie die gekreuzigte und auf einmal sagt der anästhesist, „so, die haben da vorne jetzt schon losgelegt, gleich kommt ihr sohn zur welt“ da gingen bei mir ja schon sämtliche schleusen auf.

10.30uhr wurde oskar und um 10.32uhr greta geboren. ich habe beide ganz kurz zu sehen bekommen und dann gings ganz fix zu den kiä ins nebenzimmer. nach dem ersten apgar kamen beide zurück, ich konnte mal ausgiebiger dran schnüffeln und dann ging meine frau mit nach nebenan. der anästhesist und der schrohe anästhesipfleger herbert haben mich beim zusammenflicken ganz vortrefflich unterhalten. kurz vor 11uhr kam ich in den aufwachraum und direkt mit mir kam dann auch meine frau mit den zwergen rechts und links im arm. dort wurden sie mir dann auch direkt angelegt und wir haben uns alle erstmal beschnüffelt.

um 12uhr haben wir unser familienzimmer bezogen, ein paar stunden war noch alles ganz toll, aber an den rest des abends und die kommende nacht habe ich selbst kaum noch erinnerung. ich habe noch nie in meinem leben solche schmerzen gehabt wie von den nachwehen. meine gebärmutter war wohl extrem überdehnt und es hatte einiger oxitocyn-infusionen bedurft um sie zum zusammenziehen zu überreden.

greta hatte leider am nächsten tag schon fast ihre 10% abgenommen und so hatte ich mich zum zufüttern entschieden. allerdings nicht mit flasche, sondern mit spritze und/oder fingerfeeder. was ein aufriss, aber es hat sich gelohnt. zur u2 an heiligabend hatte sie dann zumindest nicht weiter abgenommen und nachdem die bemängelte gelbsucht von oskar am 25.12. auch nicht mehr so schlimm war, durften wir am da dann heim.

mittlerweile haben beide schon wieder ihr geburtsgewicht erreicht. ich mein vorschwangerschaftsgewicht auch schon fast. 😯 poppelige 3,5kilo fehlen noch. zwilli-stillen ist harte arbeit –  aber wunderwunderschön!!! zwei arme voll glück!

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  1. Wow- das ging ja schnell. Sowohl mit dem Bericht als auch mit dem Gewicht 😉

    Wie verheilt denn die Narbe bzw. wie verhält sich der dazugehörige Wundschmerz?
    Ansonsten klingt ja alles, von den Nachwehen mal abgesehen (autsch) echt recht easy. Das beruhigt mich 😉

    Viele liebe Grüße an euch 4
    M.

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