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haben wir heute den ganzen Vormittag auf die erlösende SMS gewartet. Voller Freude für die Peanuts, das der Weg zur Regenbogenfamilie heute dann endlich beendet ist.
Jetzt stecken sie mittendrin!
Nachmittags dann Follischall gehabt bei meiner Frau, leider hat das Clomi bei ihr nicht ähnlich gute Brüteigenschaften wie seinerzeit bei mir. Nur ein Follikel, wenn auch ein sehr schön großer und ein wunderbar dreischichtiges Endometrium. Laut Frauenärztin heute oder morgen inseminieren und heute abend oder morgen früh auslösen.
Die Geburt von Peanut nehmen wir als gutes Omen und werden noch heute in den nächsten Versuch starten. Morgen vormittag auslösen und am Samstag nochmal nachlegen.
Ansonsten bin ich heute und morgen krankgeschrieben, nachdem ich tagelang Kopfschmerzen hatte (bisher auf das komische Wetter geschoben), bin ich, nachdem dann gestern stechende Ohrenschmerzen dazukamen heute morgen doch mal unwillig zum Arzt. Ich habe eine wunderschöne Mittelohrentzündung. Super! Solche Dinge habe ich seinerzeit als Kind nicht angeschleppt, aber nun als Erwachsene mit einem unverständigen Chef im Hintergrund.
Dann werde ich mich später mal in die Küche begeben und was Feines zaubern. Wenn unser Spender schon so weit fahren und dann noch so schwer „Hand“ an sich legen muss, dann soll er wenigstens was Gescheites in den Magen bekommen.
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durfte ich heute in unserer hiesigen Tageszeitung lesen. Beim ersten Überfliegen war ich schon ganz elektrisiert, voller Erwartungshaltung, jetzt einen Beitrag über Regenbogenfamilien zu lesen.
Okay, dem war dann nicht so.
Es handelt sich um einen Beitrag zum Thema Pflegefamilie. Klar, auch diese Kinder haben ja neben ihrer Pflegefamilie noch ihre Herkunftsfamilie.
Wer den Artikel dann trotzdem lesen will: hier die Quelle und hier als 
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ginge ja diesmal um das Thema „Projekt Wunschkind“ und wie Bärbel ja in Ihrem Blog verraten hat, war sie mit dabei. Wir hatten es am Freitag gesehen und nachdem jetzt auch die Wiederholungen auf den diversen Digitalsendern durch sind, ist es seit heute auch auf den Seiten des SWR als Video hinterlegt. (Klick aufs Bild)
Ich fand den Beitrag von Bärbel klasse und bin sehr froh, dass sie sich dafür „hergegeben“ hat. Selbst bin ich für sowas nicht geschaffen. Ich würde kein Wort rausbekommen.
Die anschließende Diskussion war ganz gut und auch fair, ich kann jeden Standpunkt verstehen, auch wenn ich selbst anders handeln würde.
Wir hatten anschließend noch unsere Diskussion darüber, WIEWEIT wir gehen würden. Wahrscheinlich aber schon aus dem Grund nicht ganz soweit, weil uns als Lesbenpaar doch relativ häufig ein Riegel vorgeschoben wird. Ich meine gelsen zu haben, das Tschechien unsereins eh nicht behandelt.
Wer mich geärgert hat, war das Spenderkind. Ich verstehe ihre Verärgerung. Mit Mitte 20 durch Zufall beim Sichten der Brieftasche des verstorbenen Vaters anhand der Blutgruppe festzustellen, dass er unmöglich der biologische Vater sein kann, das ist ohne Frage hart.
Aber genau das wird bei unseren Regenbogenfamilien nie passieren. Selbst wenn sich die Mütter für eine anonyme Samenspende entscheiden, aus welchen Gründen auch immer, diese Kinder wachsen von Anfang an mit dem Wissen um ihre Entstehung auf. Und dann haben diese Kinder auch meist kein Problem damit.
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Wofür bekommen die eigentlich ihr Geld und welche Qualifikation haben die überhaupt?
Wir suchen ja nebenher nach einem neuen Zuhause. Nicht wirklich enthusiastisch, aber auf lange Sicht werden uns die 3 Zimmer hier zu klein und wir hätten gerne was Ebenerdiges mit einem Garten hintendran zur Alleinnutzung. Der Hund wird nicht jünger, wir ja auch nicht und (wenn es denn mal klappt) hier in der Wohnung dann den Kinderwagen immer die Treppen rauf und runter zu schleppen ist ja auch nicht so das Wahre.
Die Woche hatte ich dann mal wieder was Nettes bei immo.scout aufgetan. Große Überschrift „4Zi, Wintergarten, Kind und Hund willkommen“ .
Tja, nicht nur, dass die Maklerin glatt unseren Termin heute vergessen hatte und von mir erstmal telefonisch dran erinnert werden musste.
Bei der doch reißerischen Überschrift hätte mich dann eine genauere Wohnungsbeschreibung sehr gefreut. Wo sie bei den Zimmerchen, eines davon ein Durchgangszimmer, ein anderes OHNE Fenster, ein Kind unterbringen würde, wird wohl im Dunkeln bleiben. Wir konnten sie ja nicht fragen. Da sie den Termin verpennt hatte, haben wir nur fix von den Mietern obendrüber den Schlüssel bekommen.
Bei Interesse sollen wir uns dann bei ihr melden.
Da kann sie lange warten.
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Es ist ja noch eine Weile hin, aber es ist nie zu früh sich einen Tag im Terminplaner zu blockieren.
Kinder, die aus Samenspende gezeugt wurden, in ihrer Entwicklung begleiten
Lesben & Schwule nehmen ihren Wunsch, mit Kindern zu leben, immer ernster und suchen nach Wegen, ihren Kinderwunsch umzusetzen – viele von ihnen mit Hilfe einer Samenspende von bekannten oder unbekannten Spendern. Je älter das Kind wird, desto deutlicher stellen sich die Fragen, wie eine Familie mit der Samenspende umgeht, welche Bedeutung der Samenspender für das Kind hat, ob sich die Gefühle zwischen Kind und Eltern ändern, wenn es aufgeklärt ist und mit welchen Reaktionen aus dem Umwelt zu rechnen ist, wenn die Kinder über ihre Zeugungsart sprechen.
Zu diesen und anderen Fragen berichtet und diskutiert mit uns Dr. Petra Thorn, die gemeinsam mit Lisa Herrmann-Green das Kinderbuch „Die Geschichte unserer Familie“ veröffentlicht und einen Ratgeber zur Familienbildung mit Spendersamen geschrieben hat.
| Termin: | 09.11.09, 19:30 Uhr |
| Ort: | Plus, Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. |
| Alphornstr. 2a 68169 Mannheim |
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| Leitung: | Dr. Petra Thorn, Margret Reipen |
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- Nun bin ich also Strohwitwe übers Wochenende, meine Frau ist auf Segeltörn im Ijsselmeer, getarnt als Teambildungsmaßnahme.
Hoffentlich werden die Millionen Hoffnungsträger in ihr nicht seekrank und finden dann den Weg zum Eichen nicht.
- Mit dem ganzen Wochenende alleine weiß ich sogar nix mit mir anzufangen. Ich kenne das gar nicht, dass ich die Wohnung am Wochenende über Tage für mich alleine habe. Sonst bin ich die jenigewelche, die wegfährt/wegfahren muss.
- Der morgige Tag ist zumindest verplant. Babyshowerparty bei den Peanuts. Ich freu mich darauf, auch wenn ein Wehrmutstropfen bleibt. Haben wir doch zeitgleich angefangen und nun stehen die beiden schon kurz vorm Finale und wir haben immer noch einen leeren Bauch.
*matramoduson* ichwillnichtjammernichwillnichtjammernichwillnichtjammern*mantramodusoff*
- Eben habe ich dann auch die Geschenke für morgen eingepackt. Das Große, wo der Ballon dranhängt, ist für die Peanuts, das Kleine nebendran für meine Eltern.de-Bino Criti.
Sie ist im gleichen Monat schwanger und kommt morgen auch mit. Für die Peanuts war es leicht, für die Party gab es eine Wunschliste und in meinem reichhaltigen Fundus wurde ich selbstverständlich auch gleich fündig. Das Baby-Spielzeug kaufe ich ja eh schon immer auf Vorrat. Irgendjemand ist immer schwanger. Die Klamöttchen sind erst seit den ersten Zyklen dazugekommen. Immer als Glücksbringer nach der Ins. Mittlerweile kommt aber kaum noch was dazu, denn zwischendurch dachte ich, es ist vielleicht auch ein schlechtes Omen. Aber heute noch immer auf der Suche nach dem Geschenk für Criti hab ich das hier gesehen und konnte nicht wiederstehen. Eigentlich wollte ich ihr das Bauchöl von Bellybutton schenken. Jahrelang kein Problem, das gab es in unserer dm-Drogerie. Die Betonung liegt auf gab es. Hmmpf, ich hab das so gerne verschenkt. Aber was solls, nun bekommt sie auch was aus unserem Fundus. Für sie trenne ich mich von meiner Rasselente und der Schnullerkette aus Holland. Letztere gekauft als Glücksbringer im Maizyklus. Hatte ja uns nun leider kein Glück gebracht.
Die Rasselente ist von der Spiegelburg und gabs mal von eltern.de für die Vielschreiber eines Monats. 
- Critis Geschenk kann ich hier so gefahrlos einstellen, sie liest im Blog eh noch weniger als nur sporadisch mit. Das der Peanuts ist wegens der Wunschliste ja eigentlich bekannt, das Kleine Päckerl obendrauf ist allerdings geheim und bleibt es dann bis morgen auch noch.
- edit: Hier kann man dann in die Päckchen für die Peanuts reingucken.
- Heute nachmittag habe ich mir erstmals mal einen Kürbis gekauft und sogleich die erste Kürbiscremesuppe meines Lebens gemacht. Mann ist die legga. Warum hab ich sowas nicht früher gemacht. Nun sitz ich hier mit einem leckeren Zinfandel und schlürf noch eine (fast) Mitternachtssuppe.
- Gestern habe ich ein Päckchen bekommen. Drinnen Bücher für unseren Plan C. Eine liebe Foren-Bino von eltern.de hat sie mir ausgeliehen. Danke dafür, liebe Jessi!









