Zwei Papas für Tango von Edith Schreiber-Wicke und Carola Holland
Die Pinguine Roy und Silo geben ihren Pflegern im Zoo einiges Kopfzerbrechen auf. Die beiden Jungs stecken nämlich immer nur zu zweit zusammen und zeigen allen Pinguinmädchen die kalte Schulter. Sie bauen sogar ein Nest! Da schieben ihnen die Pfleger eines Tages einfach ein Pinguin-Ei unter und warten, was passiert… Entzückend. |
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König & König von Linda de Haan und Stern Nijland
Es war einmal ein Kronprinz, der wollte einfach nicht heiraten. Aber das geht natürlich nicht. Denn wenn aus einem Kronprinz ein König werden soll, muss er verheiratet sein. Und so macht sich die alte Königin auf die Suche nach jemandem, der zu ihrem Sohn passt. Aus der ganzen Welt reisen die schönsten Prinzessinnen an, aber keiner gelingt es, das Herz des Prinzen zu bezaubern. Bis der Kammerdiener die Ankunft von Prinzessin Liebegunde und ihrem Bruder Prinz Herrlich meldet…Bezaubernd. |
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Luzie Libero und der süße Onkel von Pija Lindenbaum
Luzie muss ihren Lieblingsonkel auf einmal mit dem langweiligen Günther aus Waldwimmersbach teilen. Was will der Onkel mit diesem Langweiler. Wunderschön geschrieben ohne erhobenen Zeigefinger und pädagogische Bewertung des Schwulseins vom Onkel.
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Die Geschichte unserer Familie von Petra Thorn und Lisa Herrmann-Green
Ein Buch für lesbische Familien mit Wunschkindern aus Samenspende. Mit einfachen Worten wird für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren der Kinderwunsch der Eltern und die Zeugung durch Insemination erklärt. Dieses Buch ist sowohlfür Familien geschrieben, die eine Spendersamenbehandlung bei einem Arzt durchgeführt haben, als auch für Familien, die mit Hilfe eines bekannten Mannes ein Kind gezeugt haben. Es ist ausserdem so gestaltet, dass auf mehreren Seiten Bilder der Familie und des Kindes eingeklebt werden können. |
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Regenbogenminis von Dani von Eiff
Geschichten für Regenbogenkids, deren Eltern und FreundInnen. Sie erzählen Geschichten über andere Regenbogenfamilien und sollen ein Angebot bitten, dass in anderen Kinderbüchern mehr durch Zufall zu finden ist. Regenbogenminis werden auf dem Lande liebevoll am heimischen PC hergestellt, sie sind schwarz weiß mit farbigen Umschlag. So können sie auch als Malbüchlein genutzt werden. Ganz nett.
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Komm, ich zeig dir meine Eltern von Michael Link und einem Vorwort von Patrick Lindner
Eltern, Kind, zwei Omas und drei Hunde. Eine ganz normale Familie. Das Zimmer vom kleinen Daniel ist mit Kuscheltieren vollgestopft, er spielt gern im Sandkasten und geht freitags in den Musikkindergarten. Aber doch irgendwie anders . . .
Daniels Elterns sind Papa und Micha. Und das sind Patrick Lindner und Michael Link. Das homosexuelle Paar hat den kleinen Daniel aus St. Petersburg adoptiert. Mit „Komm, ich zeig dir meine Eltern“ schildern sie eindrucksvoll, dass ihre Liebe zu Daniel keine Frage von Blutsverwandtschaft ist – sondern eben ganz normal. |
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So lebe ich…und wie lebst Du? von Dirk Zehender
Erzähler der acht Geschichten aus acht verschiedenen Ländern sindjeweils die Kinder. Mädchen und Jungen berichten von ihren Familien, ihren Hobbies und ihrem Leben in dem jeweiligen Land. Hierbei steht die spezielle Familienstruktur nicht unbedingt im Zentrum der Erzählung, sondern wird ganz selbstverständlich neben anderen
Dingen erwähnt. |
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Vom Liebhaben und Kinderkriegen von Sanderijn van der Doef
Die Autorin beginnt bei den Basics (Was ist Freundschaft? Und was Liebe? Was unterscheidet Mädchen von Jungen?) und arbeitet sich über „Küssen und Kuscheln“ zum „Liebe machen“. Mit leichter Hand erklärt sie auf einfache Weise, wie Babys entstehen, wo sie wachsen und wie sie auf die Welt kommen. Ein humorvolles, einfühlsames Aufklärungsbuch, in dem die Homosexualität
eine ganz normale Rolle spielt. Sie wird nicht als etwas besonderes hervorgehoben, sie wird aber auch nicht tabuisiert. |
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Die Erfindungen des Titus Knatterberg von cobo
Titus ist acht Jahre alt und geht in die dritte Klasse der Dudel-Pudel-Grundschule. Es ist schon etwas Besonderes, dass er zwei Mütter hat. Das hat schließlich nicht jeder. Und vielleicht ist es auch etwas Besonderes, wenn man eine Katze hat, die Torwart heißt. Aber das eigentlich Besondere an Titus ist, dass er ein richtiger Erfinder ist. |
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Zusammengehören von Sylvia Pah
Bei Lilly und Ferdinand zu Hause gibt es Krach. Die Eltern streiten sich. Irgandwann zieht ihr Papa in eine andere Wohnung. Das ist nicht einfach für Lilly und Ferdinand. Nach einiger Zeit verliebt sich ihre Mama neu. Auch das ist nicht einfach. Denn Mamas neue Liebe heißt Sophia. |
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2x Papa oder der Zwischenfall auf dem Pausenhof von Marie-Thérèse Schins
Rob hat zwei Väter, denn sein Vater ist schwul und hat einen Freund. Einen neuen noch dazu! Natürlich wird Rob in der Schule von den anderen Jungs damit aufgezogen. Und obwohl es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist, weiß er doch nicht so recht, wie er darauf reagieren soll, zumal weder er noch seine Klassenkameraden eigentlich so recht wissen, was das ist: schwul. Naja, und Probleme mit dem neuen Papa gibt’s dann auch noch, denn die drei „Männer“ müssen sich halt auch erst noch zusammenraufen… |
Die Geschichte unserer Familie, find ich gar nicht kindgerecht… habe es zurück geschickt… sorry
Kommentar von Kiki Donnerstag, 5.März 2009 @ 8:06Das hier ist nur ein Aufzählung, komplett ohne Wertigkeit der Bücher. Soll sich jeder seine Meinung selbst bilden.
Kommentar von schokojule Donnerstag, 5.März 2009 @ 8:15Wir haben noch das Buch von dem Ex von Patrick Lindner „Komm, ich zeig dir meine Familie“. So richtig gelungen finde ich das allerdings nicht. Ich finde, das ist eher was für Erwachsene in Möchtegerne-Kinderbuchform geschrieben. Also einfach nur die Geschichte, wie die beiden Männer zu ihrem Kind gekommen sind. Was mich dabei enorm gestört hat, ist dass einer (Patrick) der Papa ist und der andere „nur“ der Michael. Sind denn nicht beides die Väter. Naja, ich fand’s nicht so prickelnd.
Kommentar von Bärbel Donnerstag, 5.März 2009 @ 12:54Hallo liebe Mamas,
Kommentar von Margret Montag, 4.Mai 2009 @ 8:57das ist ja eine ziemlich umfassende Sammlung. Mir persönlich gefällt am besten Luzie Libero und der süße Onkel.
Zu ergänzen wäre vielleicht noch „Eberhard, die schwule Sau“ – was aber nur noch antiquarisch zu bekommen ist und „Alles Familie“ aus dem Thienemann Verlag, das viele verschiedene Familienformen gleichberechtigt zeigt.
Viel Spaß beim Lesen und Vorlesen,
Margret
Lesen Sie das gesamte Blog, pretty good
Kommentar von Dana_Tools Sonntag, 13.September 2009 @ 14:27Ich habe gerade ein neues Buch entdeckt. Ist jetzt nicht explizit schul/lesbisch, aber ich finde, man kann „es“ gut rauslesen. Heißt „Fledolin verkehrt herum“ und ist von Antje Damm. Achso und „Ich hasse Rosa“ geht auch in die Richtung. Ich habe beide Bücher jedenfalls aufgenommen in meine Büchersammlung.
Kommentar von snowqueen Sonntag, 13.September 2009 @ 18:52Aber beide Bücher gehen ja weniger in Richtung Regenbogenfamilie als mehr in Richtung Identitätsfindung.
Kommentar von schokojule Sonntag, 13.September 2009 @ 20:00Ja, das stimmt! Aber ich fand sie irgendwie trotzdem wichtig für unser zukünftiges Kind!
Kommentar von snowqueen Sonntag, 13.September 2009 @ 20:48